Hersteller
Für Hersteller: Konfigurator und CRM dem eigenen Fachhändlernetz bereitstellen
Wie Hersteller von Terrassenüberdachungen ihren Fachhändlern einen Konfigurator und ein CRM an die Hand geben – für strukturierte Bestellungen und mehr Volumen im Kanal.
Redaktion ROOF DESIGNER · Veröffentlicht 22. August 2026 · Aktualisiert 28. August 2026 · 7 Min. Lesezeit
Der Umsatz des Herstellers entsteht beim Händler
Hersteller und Systemgeber verkaufen nicht an Endkunden, sondern über ihr Fachhändlernetz. Damit hängt das eigene Volumen unmittelbar daran, wie gut die Händler verkaufen – und wie sauber ihre Bestellungen ankommen.
Genau hier liegt ein Hebel, der unabhängig von Rabatten funktioniert: Werkzeuge, die den Händler im Verkauf schneller machen.
Hersteller
- Systeme & Regeln zentral gepflegt
- Freigegebene Optionen je Händler
- Sauber konfigurierte Bestellungen
Fachhändler A
Eigener Konfigurator, eigene Preise, eigenes CRM
Fachhändler B
Eigener Konfigurator, eigene Preise, eigenes CRM
Fachhändler C
Eigener Konfigurator, eigene Preise, eigenes CRM
Was der Hersteller bereitstellt
Der Konfigurator bildet die Systeme des Herstellers ab: Pult- und Flachdachsysteme, Eindeckungen, Farben, Unterbauelemente, Markisen und die zugehörigen Regeln. Der Hersteller pflegt diese Logik einmal, der Händler nutzt sie mit seinem eigenen Branding und seinen eigenen Verkaufspreisen.
- Systemgrenzen und zulässige Kombinationen zentral definiert
- Freigegebene Optionen je Händler oder Händlergruppe
- Eigenes Branding und eigene Preise je Händler
- Ein CRM je Standort für Anfragen, Angebote und Aufträge
Was der Hersteller zurückbekommt
Bestellungen, die aus einer Konfiguration entstehen, sind vollständig und geprüft. Das reduziert Rückfragen in der Auftragsannahme und Fehlproduktionen – und macht die Nachfrage im Kanal sichtbar.
- Strukturierte Bestelldaten statt PDF und Telefonnotiz
- Weniger Klärungsschleifen in der Auftragsannahme
- Transparenz darüber, welche Systeme nachgefragt werden
- Händlerbindung über ein Werkzeug, das täglich genutzt wird
Drei Rollout-Modelle
In der Praxis haben sich drei Wege bewährt – sie unterscheiden sich vor allem darin, wer die Pflege übernimmt und wie eng die Systeme gekoppelt sind.
- Pilot: ein bis drei Händler, ein Systemsegment, kurze Laufzeit
- Netz-Rollout: gestaffelte Einführung mit zentral gepflegtem Sortiment
- Vollintegration: Konfiguration und Bestellung über die API im Herstellersystem
- 1Konfigurieren
- 2Anfrage
- 3Angebot
- 4Auftrag
- 5Montage
- 6Auswertung
Jeder Übergang ohne Systemwechsel spart eine manuelle Übertragung.
Wie ein Pilot sinnvoll startet
Ein Rollout über das gesamte Netz beginnt am besten klein: ein Systemsegment, wenige Händler, klar definierte Kennzahlen. Erst wenn Konfiguration, Anfrage und Bestellung sauber durchlaufen, lohnt die Ausweitung.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie ein solches Szenario durchspielen möchten – wir zeigen den Ablauf an Ihrem Sortiment.